|
Die italienische Ärztin und Reformpädagogin Maria Montessori entwickelte aus ihren Studien, Erfahrungen und Beobachtungen ein pädagogisches Konzept, dessen zentrale Aufgabe es ist, die individuelle Entwicklung und Erfahrung von Kindern und Jugendlichen im sozialen Miteinander zu fördern. Dabei stellte sie einen verständnisvollen Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern, die Bedürfnisse der Kinder und die Erziehung zur Selbständigkeit in den Mittelpunkt.
Von „geduldigen Erwachsenen“ begleitet sollen Kinder in einer liebevoll „vorbereiteten Umgebung“ ihre Persönlichkeit entwickeln und entfalten können.
Maria Montessori nennt die „vorbereitete Umgebung“ und die Haltung der Erwachsenen die Grundpfeiler der Erziehung, die dem Kind die besten Entwicklungsbedingungen bietet.
Die Bedürfnisse eines Grundschulkindes:
- sich bewegen und viel erzählen
- Regeln selbst finden
- Erfahrungen durch eigene Aktivitäten machen
- mit allen Sinnen lernen
"Hilf mir, es selbst zu tun."
"Gib mir die Zeit, die ich brauche."
- Lesen - Schreiben - Rechnenlernen um "Neues" selbst zu erobern
- Gerechtigkeit trainieren und die Spannbreite zwischen Gut und Böse, zwischen Falsch und Richtig ausprobieren
|
|
 |